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Die Gründungsurkunde des Klosters - Teil 1 PDF Drucken
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Gründungsurkunde („summum privilegium“) des Klosters Hasungen, ausgestellt von Erzbischof Siegfried I. von Mainz, ohne Jahr (ca. 1081), gedruckt von M. Stimming, Mainzer Urkundenbuch Bd. I, Nr. 358, S. 253-258 (dort als Fälschung bezeichnet)

Die Gründungsurkunde des Kloster Hasungen, Beilage von K. H. Rexrodt: Der heilige Heimerad und Hasungen, zur Geschichte des Klosters im 11. Jahrhundert und seiner Stellung zwischen Hersfeld und Hirsau, Chronik der Stadt Baunatal 2: Mittelalter und frühe Neuzeit, hg. v. H. Pflug, Baunatal 1995
Die Gründungsurkunde des Kloster Hasungen, Beilage von K. H. Rexrodt: Der heilige Heimerad und Hasungen, zur Geschichte des Klosters im 11. Jahrhundert und seiner Stellung zwischen Hersfeld und Hirsau, Chronik der Stadt Baunatal 2: Mittelalter und frühe Neuzeit, hg. v. H. Pflug, Baunatal 1995
Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreieinigkeit. Siegfried aus Gottes Gnaden Erzbischof von Mainz. Es geziemt dem Bischofsamt, für seine Untergebenen Fürsorge und Aufmerksamkeit zu haben und dafür Sorge zu trage, was den einzelnen nützt. Deshalb wollen wir, dass allen Christgläubigen, den gegenwärtigen und zukünftigen, bekannt wird in Bezug auf den Ort, der Hasungen genannt ist, wo der heilige Heimerad begraben liegt, in welchem Zustand wir diesen Ort vorgefunden haben, was wir hinsichtlich seines Zustandes unternommen haben und in welchem Zustand wir ihn hinterlassen haben. Da der genannte Ort nämlich wegen der Verdienste des heiligen Heimerad, durch den dort Gott viele Wunder wirkt, sowohl von den höchsten Adligen wie vom niederen Volk in hoher Verehrung gehalten wurde und nicht nur von dieser Provinz, sondern aus dem Gebiet des ganzen Reiches von Menschen mit den allerreichlichsten Geschenken und Almosen besucht wurde, und zwar sowohl zu unserer wie auch zur Zeit unserer Vorgänger, da diente jene fromme Opferbereitschaft der Gläubigen ausschließlich dem habgierigen Aufwand an Laien, und niemand verrichtete die gebührenden Gebete an den Herrn für die Spender. Durch die Eingebung der göttlichen Gnade haben wir schließlich diese unsere Gefahr erkannt, wir fürchteten deswegen die Strafe des zukünftigen Gerichtes und haben im Jahr der göttlichen Fleischwerdung 1074 aus den Gaben der vorgenannten Gottesfürchtigen und aus den eigenen Gaben zur Ehre des heiligen Petrus, des Apostelfürsten, eine Probstei errichtet. In diese haben wir Kanoniker von ehrenhaftem Lebenswandel eingesetzt, damit sie dort zum Lobe Gottes tätig seien und sowohl für den Bestand der gesamten Kirche als auch für diejenigen, deren Almosen sie in Empfang nähmen, zu Gott beteten. Ihnen haben wir, da sie auf Eigentum verzichteten und mit der Armut des gemeinsamen Lebens zufrieden waren, gewisse Besitzungen und Zehnten, die uns gehörten, durch feierliche Übergabe zugestanden, damit sie davon leben könnten. Wir haben dies hier aufschreiben lassen:



 
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